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Label und Siegel

Darauf sollten Sie achten

Güte-, Prüf- und Öko-Siegel zum Thema Textil gibt es viele. Selbstverständlich fordern wir von unseren Produzenten für alle Artikel - auch für die Zubehörteile - ein gültiges OEKO-TEX Standard 100 Zertifikat. Dies betrifft jedoch nur einen Teil unserer Anforderungen. Die meisten Initiativen zur Sicherstellung einer nachhaltigen Produktion leisten hervorragende Arbeit, für Sie als Kunden und auch für uns fällt es jedoch zunehmend schwer, auf eine bestimmte Organisation zu setzen. Aus diesem Grund prüfen wir alle Fabriken immer und regelmäßig selbst als auch mit Unterstützung von Underwriters Laboratories - kurz UL - auf Einhaltung unserer CSR Werte.

OEKO-TEX® 100 Standard

Dieser Standard ist fester Bestandteil unserer Lieferbedingungen. Es handelt sich hierbei um ein weltweit einheitliches Prüf- und Zertifizierungssystem für Produkte. Das Ziel ist eine umfassende Schadstofffreiheit. Geprüft werden dabei alle textilen Roh-, Zwischen- und Endprodukte, aller Verarbeitungsstufen, sowie auch alle nicht-textilen Bestandteile. Darüber hinaus sind alle nach OEKO-TEX Standard 100 zertifizierten Artikel gleichzeitig REACh konform. REACh ist eine Verordnung der EU, mit dem Ziel die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor Chemikalien-Risiken zu schützen. Für Verbraucher dient dieser Standard als Entscheidungshilfe, vermittelt Vertrauen und garantiert Qualität. Industrie und Handel schaffen damit Transparenz und festigen ihre Glaubwürdigkeit.

Business Social Compliance Initiative (BSCI)

BSCI bietet Unternehmen einen Verhaltenskodex an, der sie bei ihren Bemühungen, eine Lieferkette nach höchsten sozialen und ethischen Kriterien aufzubauen, unterstützt. Dieser Kodex beruht auf internationalen Verträgen zum Schutz von Arbeitnehmerrechten, dabei geht es um folgende elf Schlüsselelemente: Managementpraxis, keine bedenkliche Beschäftigung, Arbeitszeit, Vergütung, Kinderarbeit, Zwangsarbeit (einschließlich Gefangenenarbeit und Zwangsmaßnahmen), Versammlungsfreiheit (inklusive Organisationsfreiheit und Tariffreiheit), Diskriminierung (Geschlecht, Rasse, Religion), Arbeitsbedingungen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (Arbeitssicherheit), Aspekte des Umweltschutzes und besonderen Schutz junger Angestellter. Eine wichtige Orientierung für den BSCI-Verhaltenskodex ist der SA8000-Standard der Organisation Social Accountability International (SAI). Die globale Mitgliederorganisation für Nachhaltigkeitsstandards führt den BSCI als best Practice zum SA8000-Standard. Mit der Unterzeichnung des BSCI-Verhaltenskodex verpflichten sich Unternehmen, in ihrem Einflussbereich soziale Kriterien, die diesem Verhaltenskodex zu Grunde liegen, anzuerkennen und geeignete Maßnahmen zur Umsetzung und Einhaltung im Rahmen ihrer Unternehmenspolitik durchzuführen.

GOTS

Bei GOTS geht es speziell um Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. Der „Global Organic Textile Standard“, kurz GOTS, definiert weltweit die umwelttechnischen Anforderungen entlang der gesamten textilen Kette. Die Organisation, die hinter GOTS steht, das ist die „International Working Group“, kurz IWG, wurde von 4 weltweit operierenden Verbänden gegründet: Der „Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) aus Deutschland, der „Soil Association“ (SA) aus England, der „Organic Trade Association“ (OTA) aus den USA, sowie der „Japan Organic Cotton Association“ (JOCA) aus Japan. Damit ist der GOTS der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. Ein auf hohem Niveau definierter Standard, der für den Bereich der Arbeits- und Schutzkleidung leider nur eine geringe Rolle spielen kann, da die meisten unserer Textilien, bedingt durch die hohen Anforderungen, nicht ohne synthetische Fasern auskommen können.